Blog

Wie sieht der perfekte Hochzeitstag aus

Lesezeit:

Den eigenen Hochzeitstag stellt man sich gut strukturiert und präzise geplant vor — damit bloß nichts schiefgeht. Damit das auch gelingt, braucht Ihr einen Tagesablauf, der keinen Eurer Wünsche offen lässt. In diesem Blogbeitrag findet Ihr die verschiedenen Möglichkeiten, die Ihr bei der Planung habt, könnt Euch mit einem Beispiel eine eigene Meinung bilden und einen passenden Tagesplan entwerfen!

Was habt Ihr für Möglichkeiten?

Jeder hat andere Bedürfnisse und so sieht es auch bei der Tagesplanung der Hochzeit aus. Nicht nur, dass Ihr verschiedene Dinge an Eurem Hochzeitstag vorhabt, als andere Brautpaare, auch die Zahl der Gäste, Fahrtwege, die Jahreszeit und noch so viel mehr kann sich unterscheiden. Grob könnt Ihr Euch für die Planung allerdings an diesen vier Beispielen orientieren:

1. Standesamt & freie Trauung an einem Tag

An einem Tag beide Trauungen zu haben, ist eine kleine logistische Meisterleistung. Wenn Ihr jedoch wisst, worauf man achten muss, dann ist das alles kein Problem. Es bietet sich an, sehr früh am Tag zu starten mit der standesamtlichen Trauung in kleinem Kreis. Anschließend kann dann mit der ganzen Hochzeitsgesellschaft gefeiert werden.

2. Standesamtliche Trauung

Plant Ihr nur die standesamtliche Trauung an einem Tag, dann sind auch oft nicht ganz so viele Gäste anwesend. Das sorgt für einen flexiblen Tagesablauf und eine entspannte Planung. Viele Dinge sind dann variabel, wie zum Beispiel, ob das Brautpaarshooting vor oder nach der Trauung stattfindet und ob Ihr direkt eine Location fürs Mittagessen sucht oder lieber einen Sektempfang macht und anschließend für das Abendessen und Abendprogramm etwas anderes sucht.

3. Kirchliche Zeremonie am Mittag

Oft werden kirchliche Trauungen in einem Zeitraum zwischen 12 und 14 Uhr geplant. Dann habt Ihr einen entspannten Start in den Tag und könnt anschließend mit Familie, Kindern und Freunden den Nachmittag genießen. Es lohnt sich, direkt zur Location zu fahren und dort die Zeit mit einem Kuchenbuffet, vielen spaßigen Aktionen und natürlich dem Fernsehprogramm zu verbringen.

4. Trauzeremonie am Nachmittag

Findet Eure freie oder auch kirchliche Trauung am frühen Nachmittag statt und davor fahrt Ihr nicht zum Standesamt, dann hat das auch einen großen Vorteil. Bietet Ihr den Gästen beim Empfang mehrere Snacks und Kleinigkeiten an, dann müsst Ihr als weitere Mahlzeit nur noch das Abendessen planen und alle anderen Aktivitäten können entspannt am Nachmittag stattfinden.

Die Königsdisziplin — Ein Tagesablauf für Standesamt & Trauung an einem Tag

Hier möchte ich Euch einmal eine Planung zeigen, mit der zwei Trauungen an einem Tag funktionieren! Natürlich ist das nur eine Empfehlung, denn im nächsten Kapitel zeige ich Euch, wie ihr einen passenden, ganz persönlichen Tagesablauf entwerft.

7 Uhr — Getting Ready
9 Uhr — Paarshooting
10 Uhr — Standesamtliche Trauung
11 Uhr — Brunch oder Mittagessen
14 Uhr — Kirchliche Trauung
15 Uhr — Sektempfang an der Location
16.30 Uhr — Hochzeitstorte, Kuchen und Nachmittagsaktivitäten
19 Uhr — Abendessen mit Musik
21 Uhr — Hochzeitstanz und Eröffnung der Tanzfläche
23 Uhr — Snacks und Erfrischungen

So schafft Ihr es, Euren Tag gut zu planen und habt 16 Stunden exakt aufgeteilt. Aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten, beide Trauungen an einem Tag stattfinden zu lassen. Zum Beispiel könnt Ihr auch die kirchliche bzw. freie Trauung bereits um 12 Uhr planen und nach dem Sektempfang kurz in kleinem Kreise zum Standesamt verschwinden. Eure Gäste können in der Zeit bereits zur Location fahren, dort zur Ruhe kommen und ein kleines Snack-Buffet plündern.

Ganz individuell — Euer persönlicher Tagesablauf

Auch wenn es vielleicht etwas spießig wirkt, eine tabellarische Planung ist wirklich sinnvoll, um den Überblick zu behalten. Also los gehts!

  • Schreibt auf, wann die Trauung stattfindet und wann Ihr gerne Abendessen würdet.
  • Bedenkt die Anfahrtszeiten zum Ort der Trauung bzw. zur Location. Wann müsst Ihr Euch dann morgens fertig machen? Wann müsst Ihr losfahren, um pünktlich zu sein und wo wird geparkt?
  • Direkt nach der Trauung benötigt Ihr etwas Zeit für die Glückwünsche. Je nach Anzahl der Gäste sind hier 60 bis 90 Minuten sinnvoll.
  • Wann soll das Brautpaarshooting stattfinden? Überlegt Euch, ob Ihr ein Shooting im Sonnenuntergang wollt oder eventuell sogar ganz intim noch vor dem Standesamt Bilder machen möchtet.
  • Wie soll der Nachmittag aussehen? Plant auf jeden Fall Zeitpuffer ein, denn Eure Gäste werden bestimmt einige Überraschungen für Euch haben. Wie viel Zeit habt Ihr zwischen der Ankunft an der Location und dem Abendessen? Realistisch gesehen, sollte es ein paar Orientierungspunkte geben, auch damit die Gäste wissen, wann die Gruppenfotos gemacht werden. Jetzt ist auch die perfekte Zeit für Sekt und/oder Kuchen!
  • Für das Abendessen benötigt ihr mindestens 90 Minuten. So garantiert Ihr, dass jeder entspannte Gespräche führen kann und zum Schluss auch satt ist.
  • Nach dem Abendessen folgt das Abendprogramm. Soll dann die Hochzeitstorte angeschnitten werden oder direkt nach der Ankunft in der Location? Wann folgt der Hochzeitstanz?

Sagt es Euren Gästen

Macht es transparent, denn so weiß jeder genau, wann er wo sein muss — und Ihr müsst auf niemanden warten. Natürlich müssen Eure Gäste nicht alles ganz genau wissen, aber sagt Ihnen, wann die Gruppenfotos stattfinden und gebt Ihnen eine Orientierung im Tagesablauf. Dann steht einem entspannten und traumhaften Hochzeitstag nichts mehr im Weg!

Über mich

Moin, ich bin Daniel

Seit über 12 Jahren begleite ich Hochzeiten – und inzwischen mehr als 500 Brautpaare an einem der wichtigsten Tage ihres Lebens. Für mich ist Hochzeitsfotografie kein Job, sondern echte Leidenschaft. Ich möchte nicht einfach nur Fotos machen, sondern euch wie ein guter Freund begleiten – nah dran, aufmerksam und immer mit dem Blick für die echten Momente.

Als Familienvater und Ehemann weiß ich genau, wie es sich anfühlt, selbst vor der Kamera zu stehen. Ich kenne die Aufregung, die Emotionen und auch die kleinen Unsicherheiten. Genau deshalb ist mir eine lockere, entspannte Atmosphäre so wichtig. Ohne Druck, ohne steife Posen – dafür mit viel Vertrauen, Leichtigkeit und Raum für echte Gefühle. So entstehen Bilder, in denen ihr euch wiedererkennt. Natürlich, authentisch und voller Leben.